heilige Geometrie

(Autor: Roland Gmünder / Last Update – 07.12.2013)

Die Geometrie als primäres Gesetz

Lichtfelder

Alles, was existiert, ist ohne Ausnahme von einem Lichtfeld umgeben und dieses Lichtfeld folgt den geometrischen Ordnungs-Prinzipien des Geistes. Der Geist ist primärer Schöpfer, seiner Natur nach im wesentlichen Gedanke und Licht – durch seine Bewegung im leeren Bewußtseins-Raum wurden letztlich alle Dinge erschaffen.

Schöpfungs-Prozeß des primären Raumes

Der unendliche Bewußtseins-Raum besitzt keinen absoluten Bezugspunkt, darum kann man Dinge wie Raum, Zeit, Länge oder Geschwindigkeit dort nicht ohne weiters definieren, weil man dazu einen Bezugspunkt und Vergleichs-Größen braucht. Wollte man ihm dennoch solche Eigenschaften zumessen, müßte man sagen, er ist sowohl unendlich klein als auch unendlich groß, sowohl in Ruhe als auch unendlich schnell.

Während des Schöpfungs-Prozesses unseres endlichen Universums mußte der Geist daher als erstes einen Bezugs-Punkt für seine relative Bewegung im leeren Bewußtseins-Raum schaffen. Er tat dies durch gleichzeitige Projektion seiner Essenz von einem beliebigen Punkt aus in 6 Richtungen nach rechts, links, vorn, hinten, oben und unten. Indem er die Endpunkte der entstandenen Achsen verband, entstanden zwei duale Pyramiden, die den primären Raum schufen, aus dem durch Rotation und Expansion dann alle weitere Schöpfung hervorging.

Der Schöpfungs-Prozess

Der Geist schwebt als Punkt im leeren Raum, um einen Bezugspunkt für seine Bewegung zu schaffen, projiziert er sich in sechs Richtungen – nach oben, unten, vorne, hinten, rechts und links.




Der Geist nimmt die Form des Quadrats an – Verbindung der Endpunkte in einer Ebene (von unten betrachtet).






Der Geist nimmt die Form der Pyramide an – Verbindung mit einem Punkt über der Ebene (von unten betrchtet).





Der Geist nimmt die Form des Oktaeders an – Verbindung mit einem Punkt unter der Ebene (von unten betrachtet).





Der Geist schafft durch Expansion unzählige Oktaeder, die den drei- dimensionalen Raum füllen.

Diese Oktaeder nehmen dennoch nicht den ganzen drei-dimensionalen Raum ein – überall zwischen den Oktaedern bleiben Tetraeder, die außerhalb des drei-dimensionalen Raumes liegen.

Der drei-dimensionale Raum ruht also in jedem seiner Punkte auf dem göttlichen Tetraeder, das die absolute Harmonie und das absolute Gleichgewicht bedeutet.
 


Geometrie als primäres Gesetz

Alle Gesetze, insbesondere der Physik und Chemie sind somit letztlich auf geometrische Gesetze, auf die Bewegung des Geistes im Raum rückführbar . Das ist auch der Grund, warum sich die Griechen im Altertum so intensiv mit Geometrie beschäftigt haben.

Das hermetische Gesetz - wie oben, so unten

Die geometrische Organisation des Geistes spiegelt sich wieder in der geometrischen Organisation aller Dinge, sei es Atom, Mineral, Kristall, Pflanze, Tier, Mensch, Planet, Sonnen-System, Galaxie oder Universum. Alles was existiert, ob im Mikro- oder Makro-Kosmos basiert auf den gleichen geometrischen Gesetzen. Darum gilt überall das hermetische Gesetz – wie oben, so unten. Weil alle Strukturen ähnlich und verwandt sind, ist das Universum holografischer Natur, was aber letztlich heißt, jedes einzelne seiner Teilchen enthält immer auch das Ganze in sich. Daher kann man durch astronomische Beobachtungen im Sonnen-System Rückschlüsse auf mikroskopische Vorgänge wie zum Beispiel im Atom ziehen und umgekehrt.

Pyramide als primäre Form

Die Pyramide als primäre Form des Raumes liegt allen Formen im Mikro- und Makro-Kosmos sichtbar oder unsichtbar zugrunde. Du findest sie im Gitter von Kristallen oder Metallen ebenso wie in den Pyramiden der Stern-Formationen – wobei die Doppel-Pyramide im Orion wiederum die primäre Schöpfungs-Pyramide unseres lokalen Universums ist.

Wenn Du genau genug hinsiehst, wirst Du die Pyramide in jeder Struktur finden, als unübersehbares Zeichen, daß die pyramidalen geometrischen Felder des Geistes überall sichtbar und unsichtbar allgegenwärtig sind. In der Geometrie des Wasserstoff-Atoms zum Beispiel findest Du die pyramidale Struktur eines David-Sterns und beim Menschen gibt es pyramidale Strukturen in den Pyramiden-Zellen des Gehirns, in der geometrischen Fein-Struktur der Finger-Nägel, in Blut-Kristallen, wenn man sie unter dem Elektronen-Mikroskop betrachtet.

Das Wort Pyramide bedeutet übrigens Feuer in der Mitte – weil der Geist jegliche Pyramide als primäre Form des Bewußtseins annimmt und deshalb mit einem Flammen-Zentrum als Bewußtseins-Brennpunkt besetzt. Die Geometrie der Pyramide vereinigt die Energie-Felder von Raum, Zeit und Materie im pyramidalen Brennpunkt und wird daher von der höheren Evolution sowohl als Sender als auch Empfänger solcher Energien benutzt.

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