Wasser

(Autor: Roland Gmünder / Last Update – 17.06.2013)

Quelle 

Sprudelnde Quelle ganz versteckt im Wald
ist vom Himmel gefallen
in die Erde gedrungen
hat mit den Steinen gesungen. 

Gibt ihre Weisheit
ist Elexier
unerschöpflich
verbunden mit der unendlichen Fülle. 

Sucht hren Weg
dringt an das Licht
lässt Liebe fließen
lacht mit den Sonnentrahlen.

Leise gluckert die Quelle
nun sichtbar geworden
für die Erdenwesen
spendet Leben,
die Quelle.
(Annette Thielen)


Bedeutung des Wassers

Wasser ist eine elementare Voraussetzung für das Leben auf der Erde. Das Leben ist im Wasser entstanden, lange bevor die Atmosphäre ihre heutige Zusammensetzung hatte. Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Höhere Tiere bestehen zu 60 - 70% aus Wasser. Der menschliche Körper enthält etwa 60% Wasser, ein Wasserverlust von 10% führt zu empfindlichen Störungen im menschlichen Organismus, ein Wasserverlust von 20% bedeutet den Tod. Neben der Wassermenge sollte beim Trinken auch auf die Wasserqualität geachtet werden. Trinkwasser sollte frei von Giftstoffen und gefährlichen Keimen sein.

Wasser hat schon seit geraumer Zeit eine herausragende Stellung im Weltbild der Menschen. Für die griechischen Naturforscher und Philosophen war es eines der vier Grundelemente (Aristoteles) bzw. das einzige Element, aus dem alle anderen Körper entstehen können (Thales). Wasser ist Symbol der Reinheit und der Reinigung. Die Taufe als Sakrament der Aufnahme in die christliche Kirche ist untrennbar mit dem Wasser verbunden. In der ursprünglichen Form der Taufe steht das Eintauchen (des Körpers bzw. des Kopfes) in das Wasser für die Teilhabe am die Sünden tilgenden Tod Christi, das Auftauchen steht für die Teilhabe an seiner Auferstehung. Symbolische bzw. rituelle Waschungen waren bzw. sind auch in vielen anderen Kulturen verbreitet.

Wasser gestaltet – im Zusammenspiel mit anderen Kräften - Landschaften. Es bedeckt nicht nur ca. 71% der Erdoberfläche. Es kann Gesteine sprengen, Böden erodieren, ganze Gebirge abtragen, Täler einschneiden oder verfüllen. Es kann Land überschwemmen und somit Not und Elend hervorrufen, aber auch das Land fruchtbar machen. Wasser – in seinem festen Aggregatzustand – hat in den als Eiszeiten bekannten erdgeschichtlichen Perioden ganz wesentliche Teile der deutschen Landschaft ausgeprägt. Diese Landschaft ist auch heute nicht statisch: Der Kimawandel führt u.a. zu einem Anstieg des Meersspiegels - und damit zur Veränderung von Küsten- bzw. Insellandschaften und zu erheblichen Problemen für die dort lebenden Menschen.

Gewässer sind wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere. An vielen Flüssen haben sich Schulen zusammengeschlossen, um ihre Flüsse zu erforschen und zu schützen. Aber auch Seen (und andere stehende Gewässer) sowie vor allem die Weltmeere haben eine herausragende ökologische Bedeutung. Diese aquatischen Lebensräume und ihre faszinierenden Bewohner sind teilweise existenziell bedroht, u.a. durch Übernutzung (z.B. Überfischung), durch Verunreinigungen (Abwässer, Abfälle, Schadstoffe aus der Luft), durch Verbauungen und schließlich auch durch den Klimawandel (u.a. Veränderung der Wassertemperatur als einem wichtigen abiotischen Umweltfaktor). Wasser gestaltet – wiederum im Verein mit anderen Kräften – Wetter und Klima. Der Wasserdampf in der Atmosphäre trägt mit dazu bei, dass die von der Erde abgegebene Wärmestrahlung nicht ungehindert ins Weltall entweichen kann – er ist also ein natürliches Treibhausgas. Regen und Schnee, Nebel und Reif sind allbekannte Wetterphänomene; Schnee wird allerdings in Deutschland voraussichtlich immer seltener werden.

Wasser - auf der Spur eines unerklärlichen Phänomens (1/5)



Wasser - auf der Spur eines unerklärlichen Phänomens (2/5)



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