das Bermuda-Dreieck

(Autor: Roland Gmünder / Last Update – 19.12.2013)

unheimliche Kräfte

Verschwundene Flugzeuge, verschollene Menschen, deren Schiffe herrenlos und scheinbar unberührt aufgefunden werden – das Bermuda-Dreieck hat seinen unheilvollen Ruf nicht von ungefähr. Doch was verursacht die mysteriösen Ereignisse?

Der unheilvolle Ruf des Bermuda-Dreiecks kommt nicht von ungefähr: Zahllose Menschen sind in dieser Meeresregion auf rätselhafte Weise verschollen. Sie verschwanden auf Nimmerwiedersehen vom Deck ihrer Boote, selbst ganze Schiffe und Flugzeuge lösten sich anscheinend in Luft auf. Was zu Gerüchten führte über dunkle Mächte, die hier am Werk sein sollen, über Seeungeheuer, Außerirdische oder gar rachsüchtige Bewohner der versunkenen Insel Atlantis. Wissenschaftler wollten sich mit solchen Erklärungen nicht zufrieden geben. Sie vermuten, dass tödliche Naturphänomene der Schlüssel zum Geheimnis des Bermuda-Dreiecks sind.

Rätselhafte Vorfälle

Juni 2001: Tom Oshewsky, Marineoffizier und erfahrener Segler, durchquert auf seinem Weg nach Maryland das Bermuda-Dreieck. Täglich sendet er einen Funkspruch als Lebenszeichen. Bis zum 8. Juni. Später stellt sich heraus: Auch im Logbuch enden die Einträge an diesem Tag, sogar mitten im Satz. Tageland sucht die Küstenwache im Atlantik erfolglos nach der Yacht. Erst Wochen später taucht das Segelboot wieder auf – unversehrt und mehrere hundert Kilometer vom Kurs entfernt. Doch von Kapitän Tom Oshewsky findet sich keine Spur. Bis heute ist er verschwunden.

Auch Amateurpilotin Cary Trantham wäre beinahe den tödlichen Kräften des Bermuda-Dreiecks zum Opfer gefallen. Auf einem Nachtflug spielen ohne erkennbaren Grund die Navigationsinstrumente ihrer Maschine verrückt. Cary gerät in Panik: „Ich wollte nicht als eines der vielen Flugzeuge enden, die im Bermuda-Dreieck verschwinden.” Sie verliert die Orientierung, um ein Haar stürzt sie ab.

Weniger Glück haben die Piloten von „Flight 19″: Am 5. Dezember 1945 überfliegen fünf amerikanische Militärflugzeuge das Bermuda-Dreieck. Trotz bester Wetterlage verschwinden die Maschinen spurlos. Auch das kurz darauf entsandte Aufklärungsflugzeug bleibt verschollen. Selbst Wrackteile werden nie gefunden. Diese Fälle sind nur drei von Hunderten ähnlicher Art, die sich in der Region des Bermuda-Dreiecks während der vergangenen Jahrzehnte ereignet haben. Nach langen Jahren der Ungewissheit liefern Wissenschaftler heute endlich fundierte Erklärungen für die mysteriösen Ereignisse.

das tödliche Bermuda Dreieck




Ein untergegangenes Imperium, das in den Legenden der Menschheit als Atlantis weiterbesteht, ruht heute vielleicht auf dem Meeresboden im Bermuda-Dreieck. Möglicherweise fiel es in ferner Vergangenheit denselben gewaltigen Kräften zum Opfer, für die dieses Gebiet nach wie vor berüchtigt ist?

Atlantisforscher wie Charles Berlitz sind von einem historischen Kern der alten Erzählung überzeugt. So wie die in ihm auftretenden Phänomene von Physikern und Meteorologen, Militär- und Zivilbehörden nicht anerkannt werden, lehnen Ozeanographen und Archäologen die neuen, im Dreieck gemachten Entdeckungen ab, die Hinweise auf eine versunkene Zivilisation geben. Aber die Unterwasserforschung, die im Bermuda-Dreieck z. T. auch durch das öffentliche Interesse vorangetrieben wurde, hat vielleicht die ersten konkreten Beweise für den Wahrheitsgehalt der Atlantis-”Legende” gefunden.

iIn der Zwischenzeit haben eine Gruppe kanadischer Wissenschaftler auf dem Boden des Ozeans hat in der Nähe vom Bermuda-Dreieck eine antike Geisterstadt entdeckt. Vor der kubanischen Küste nahm ein Unterwasser-Roboter die Ruinen der Gebäude, vier riesige Pyramiden und eine sphinxänhnliche Statue auf. Die Experten vermuten, dass die Gebäude aus dem präklassischen Zeitraum der karibischen und zentralamerikanischen Geschichte stammen. Die antike Stadt könnte von den Vertretern der Zivilisation bewohnt werden, die den Menschen aus Teotihuacan ähnlich waren. Teotihuacan war eine Geisterstadt, die in 50 km von Mexiko entfernt lag. Ihr Alter wird auf etwa 2.000 Jahre geschätzt.


schwarze Löcher: die dunklen Fallen im Bermuda-Dreieck?


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