die Maya

(Autor: Roland Gmünder / Last Update – 25.12.2013)

Meister der Zeit

Die Maya Kultur gehört zu den größten Mysterien dieses Planeten, denn sie hatten bereits vor tausenden von Jahren ein Wissen, welches uns erst heute allmählich zugänglich wird, sie errichteten monumentale Gebäude und verschwanden dann spurlos.

Die Maya lebten in Mittelamerika, einem Gebiet, welches heute als Yucatan, Guatemala, Belize und Süd-Mexiko bekannt ist. Dieses Gebiet umfasst in etwa 900 km von Nord nach Süd, und 550 km von West nach Ost und ist somit ungefähr so groß wie Deutschland.

Die Maya Kultur entwickelte astronomische Karten, den kosmischen Maya Kalender, welcher genauer und umfassender ist als der Unsrige. Sie waren Experten der Mathematik und errichteten riesige Städte, inklusive Kanalisationssystem und Straßen, in architektonischer Meisterleistung. In Anbetracht der Tatsache, dass die Wissenschaft die Maya aufgrund ihres Alters und ihrem Hauptrohstoff “Stein”, für Steinzeitmenschen hält, sind ihre Leistungen umso erstaunlicher. Denn zu ihrer Blütezeit hatte sich in Europa noch keine nennenswerte Kultur etabliert.

Die Maya hinterließen uns eine über 5.000 Jahre alte Prophezeiung, die wie folgt lautet: Die erwachten Menschen werden die heilige Mission der “Reinigung der Erde” vollenden. Am 21. Dezember 2012 werden die Menschen in eine neue Zivilisation eintreten.


Tempel, Paläste und Pyramiden

Mitten im Urwald von Mexiko, Guatemala und der Yucatan-Halbinsel stehen die uralten Tempel, Paläste, Pyramiden und riesigen Steinfiguren der Maya. Die Maya Pyramiden wurden exakt ausgerichtet – einige stehen in genauer Relation zu bestimmten Planeten- und Sternen- Konstellationen. Die Achse der Maya Gebäude in allen Städten weichte um 17° von nordöstlicher Richtung ab. Entweder die 17° Abweichung war Absicht oder die magnetischen Pole verschoben sich, was wiederum Auslöser der Sintflut gewesen sein könnte, die sich jedoch vor 12.600 Jahren ereignete.

In der Maya Stadt Tikal, die eine Größe von ungefähr 576 km² erreichte, fand man im inneren Teil etwa 3.000 Gebäude. Viele davon wurden ausgegraben. Darunter waren Wohnhäuser, Paläste, Verwaltungsgebäude, Pyramiden, ein Observatorium aber auch Terrassen, Plattformen und Altare.

Auf der Halbinsel Yucatan fand man durch Radaraufnahmen Be- und Abwässerungssysteme, die sich über die ganze Insel ausdehnten. Die Maya besaßen fließendes Wasser und sogar Toilettenspülungen in ihren Häusern war bekannt. Und das alles vor mehr als 5’000 Jahren.

Aufgrund der dünnen Humusschicht war in der näheren Umgebung keine Landwirtschaft möglich. Die Maya besaßen auch keine bekannten Fahrzeuge, benutzen keine Räder (obwohl sie diese kannten und anderweitig einsetzten, z.B. um für ihre Kinder Spielzeug herzustellen) und züchteten keine Nutztiere.


Straßen im Land der Maya

Die Maya-Städte waren mit einem riesigen Netzwerk von Straßen verbunden, die jeweils bis zu 300 km lang und gewöhnlich 10 m breit waren. Der Straßenbau folgte einem gut organisierten Plan. Unebenheiten wurden ausgebessert, Unterführungen wurden gebaut und, wenn nötig, wurden Straßenteile angehoben. Die Straßen waren alle mit Fels gepflastert und mit einer wetterfesten Schicht überzogen.

Rätselhaft ist jedoch, dass die Maya auf ihren qualitativ hochwertigen Strassen keine Fahrzeuge auf Rädern benutzten und ihnen Last- und Zugtiere unbekannt waren! Wofür wurde dieser gigantische Aufwand mit den Straßen aber betrieben? Man baut doch nicht grundlos hunderte Kilometer lange, 10 m breite Straßen! Ein weiteres Mysterium ist, dass die Maya eine Stadt nach der anderen verließen, nachdem diese fertig gestellt waren, nur um sie dann einige hundert Kilometer entfernt erneut aufzubauen.


die Maya-Kultur

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