der Tzolkin

(Autor: Roland Gmünder / Last Update – 20.01.2014)

Das Wesen der Zeit

Alle Erdenzyklen werden von ZEIT-Programmen, auch viert-dimensionale ZEIT genannt, gesteuert. Der Steuerungsschlüssel ist bekannt, er ist kodiert durch ein 260er Modul – bei den Mayas TZOLKIN genannt. Dieses 260er Modulprogramm ist fraktal und nicht linear zu verstehen, das heißt, eine Einheit, ein KIN (so werden die 260 Teilaspekte = Kosmische Tore, bezeichnet) kann die spezielle Energie für einen Tag oder eine größere, lineare Zeiteinheit sein. Die kleinste Einheit ist die Tageszählung.

Das eigentlich Neue ist das Verständnis FRAKTALER Muster. Dies bedeutet, dass sich im Kleinen auch das Größere zeigt. In einer Tagesenergie sind mehrere Fraktale enthalten. Drei Hauptzyklen der Linearen Zeit haben die letzte Erdepoche gekennzeichnet. Der 26.000 Erdenjahre umfassende Platonische Zyklus ist ebenso in 260 Fraktale unterteilt wie der 5200 Erdenjahre währende Babylonische Zyklus. Die letzten 260 Jahre von 1753 bis 2012 bringen ebenso nochmals die Welle der 260 fraktalen Energien. Auch die kleinste der Einheiten, die Tagesenergie, wird von jeweils einer dieser fraktalen Kräfte bestimmt.

So kennen wir den 260er Zyklus synchronisiert mit unserem Solaren Jahreskalender, daher ist bekannt, welcher energetische (qualitative und quantitative) Fluss an jedem einzelnen Tag pulsiert. Zeit ist also nicht nur linear – wie bisher bekannt – in Zeiteinheiten messbar, sondern sie ist auch als Programm existent. Das ist der eigentliche Kern des Kosmischen (Maya-) Kalenders.

Da jeder Mensch seine dritt-dimensionale Inkarnation im Fluss der Zeit wahrnimmt, ist auch jeder mit seiner Geburts-Tages-Energie “verflochten”, es stellt sein persönliches Programm-Modul dar, mit dem er in der Zeit seines augenblicklichen Lebens spielt. Jeder Tag ist also für uns Menschen eine spezifische Resonanzenergie. Daher ist auch das individuelle Befinden an jedem Tag anders, an manchen Tagen fließen Aufgaben, die wir erledigen wollen mühelos, an manchen nicht…..

Der viert-dimensionale Kalender war zwar unbewusst, aber den Menschen immer schon bekannt. Seit der von Jose Arguelles erarbeiteten Dechiffrierung, besteht nunmehr die Möglichkeit, mit den Gesetzmäßigkeiten auch bewusst in Resonanz zu treten. Die folgenden Zeilen können für Dich den Einstieg in diesen Themenkreis bedeuten.

Die Essenz der Information geht aber noch viel tiefer: dieses Wissen ist für uns Menschen das Synchronisationsmodul schlechthin!

Damit kennen wir die zyklischen Läufe der Zeit aufgrund der erlebten Einsichten bereits sehr genau. Wir wissen um bestimmte qualitative und quantitative energetische Wirkmuster der einzelnen Zyklen innerhalb der laufenden Monde. Weiters haben wir damit die Möglichkeit – viele Bewusste tun dies bereits – auch aktiv mit den ZEIT-Zyklen zu arbeiten. Viele, die mit diesem neuen Kalenderwissen bewusst leben, schwingen damit im Rhythmus von Mutter Erde und bauen so ein wahrlich machtvolles Netz von Liebesenergie auf.


der religiöse Kalender (Tzolkin)

Der religiöse oder rituelles Kalender der Maya, genannt Tzolkin, geht über eine Periode von 260 Tagen und besteht aus zwei Kalenderrädern. Die Kombination aus den 20 Tagesnamen, die ursprünglich nach ihren Schutzgottheiten benannt waren (heute auch als Siegel bezeichnet), verbunden mit den 13 Zähltagen , die von 1 bis 13 gehen (heute auch als Töne bezeichnet), ergibt die Zahl 260.


Tzolkin-Kalenderräder
Diese Animation zeigt nur den ersten Umlauf des 20er-Rades



Der Tzolkin ist ein Kalender, der den Zustand galaktischer Energien wiedergibt - ähnlich, wenn auch genauer, wie ein astrologischer Kalender.

Vier verschiedene Energien durchlaufen den Lauf des Kalenders, die sich zwar in ihrer Art alle vier Tage wiederholen, im Detail jedoch erst nach 260 Tagen. Ganz exakt werden sich Energienzustände natürlich nie wiederholen, es ist ja auch nicht jeder Sommer gleich. Die Gemeinsamkeiten eines jeden Sommers wiederholen sich zwar jedes Jahr, es ist aber stets eine neue, nie wiederkehrender Zeit in all ihren Besonderheiten.



Jeder Tag zeigt also die entsprechenden Tages-Energien an. Wie der Tag für eine Person ausfällt, das heißt, in welcher Hinsicht ihn kosmische Energien unterstützen oder auch nicht, wird durch die Konstellation der Himmelskörper bei der Geburt bestimmt, daher muss der Tzolkin für jede Person auch individuell betrachtet werden.

Die 20 Schutzgottheiten des Tzolkin lauten wie folgt:

Tzolkin - Schutzgottheiten

Das Datum in Haab wird mit einer Tageszahl und einen Monat angegeben, zum Beispiel:


Ton 11 im Siegel ahau



Dabei ist zu beachten, dass sich der Beginn aufgrund des 260er-Zyklus von Jahr zu Jahr verschiebt und erst nach 52 Jahren (=Kalenderrunde) wieder am ursprünglichen Starttag steht. Der erste Tag (Ton) wird als Tag (Ton) 1 bezeichnet, die Zahlen (Töne) gehen von 0 - 13,


Nach Jose Arguelles, einem berühmten May-Forscher, werden die 20 Schutzgottheiten  auch als 20 Siegel bezeichnet. Diese lauten wie folgt:



Die 13 Zähltage werden auch als Töne bezeichnet, die zusammen eine Welle definieren.



Über die Bedeutung der einzelnen Siegel und Töne findest Du weitere Angaben im Artikel “die verbordene Ordnung“.

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